KEM und KLAR!

KEM! – Klima- und Energie- Modellregion Großglockner / Mölltal – Oberdrautal

Die Stärken der KEM „Region Großglockner/Mölltal-Oberdrautal“  liegen im Potenzial an erneuerbaren Energien und sollen diese massiv unterstützt und ausgebaut werden. Energieeffizienz, -einsparungen, Wärmerückgewinnung, CO2 Reduktion aufgrund der Erwärmung von 2-4°, sollen durch intensive Bewusstseinsbildungsmaßnahmen und durch Informationen der regionalen Bevölkerung, der Entscheidungsträger und Stakeholder sensibilisiert werden und der Motor für die Initiierung von Projekten sein. Schwächen hingegen gibt es u.a. in der Energieeinsparung und Mobilität.

E-Mobilität, E-Carsharing, Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs sind Ziele sowie die Steigerung des Anteils der erneuerbaren Energie von rd. 30 % auf 100 % bis 2050 für eine energieautarke Region.

Energiewende, Autarkie, 100 % Biomasse bis 2050 und Erreichung des Status einer europäischen Energiemusterregion gelten als Ziele und Vision.

Erneuerbare Energie – Photovoltaikanlagen gewerblicher Bereich

Erneuerbare Energie – Photovoltaikanlagen Privater Bereich

Bedeutung Klimaschutz

KLAR! – Klimawandel  Anpassungsregionen Großglockner / Mölltal – Oberdrautal

Die Region Großglockner mit rd. 26.000 Einwohnern umfasst die im Möll- und im Oberen Drautal gelegenen 16 Gemeinden des politischen Bezirkes Spittal an der Drau im nordwestlichsten Teil des Bundeslandes Kärnten und nehmen diese gemeinsam eine Fläche von rd 1360 km² ein.

Beide Täler sind die hochalpinsten Täler der Ostalpen und verfügen über den längsten und größten Gletscher, die Pasterze, und den höchsten Berg Österreichs, den Großglockner. Der überwiegende Teil des Gebietes ist durch Hochgebirge geprägt, dünn besiedelt, ländlich und touristisch geprägt.

Durch den klimawandelbedingten Anstieg der Durchschnittstemperaturen und dem damit verbundenen Rückgang des Pasterzengletschers von rd. 50% der Gletscherfläche seit 1848 und der generellen Veränderung der Wettersituation, ist die Region veranlasst, den negativen Folgen entgegenzuwirken und neue Maßnahmen zu setzen. Ein effektiver Sensibilisierungs- und Aufklärungsprozess in der Bevölkerung ist zu starten.

Maßnahmen zum Naturkatastrophenschutz (Hochwasserschutz, Hangstabilisierungen, Schutzwälder, Bannwälder, Forstmonokulturen, etc.), in der Land- und Forstwirtschaft und im Tourismus sind zu initiieren.

Hochwasserschutz

Gesundheit

Gebäude

Trinkwasser

Forstwirtschaft Standraum

Forstwirtschaft Umwandlung